Wandern

Geniessen Sie die unberührte Natur in unserem wunderschönen Hollersbachtal. Bei uns haben Sie den optimalen Ausgangspunkt für Bergtouren, Spaziergänge und Tagesausflüge.

Einfach Abschalten und Kraft tanken !

Alm-Urlaub

  • Frühstück inmitten saftiger Almwiesen
  • Alm-Alltag erleben beim Melken, Mähen, Heuen, …
  • Gschmackiges Alm-Menü am Abend
  • Gemütliches Zusammensein am Kamin
  • Sonnenuntergang auf der Alm erleben

Seminare

  • Für kleinere Seminare bietet sich unsere separate Jägerstube
  • Für Naturfreunde haben wir eine schöne Terrasse mit Blick auf die Nationalpark- landschaft
  • Oder einmal ganz anders: Auf Baumstümpfen am Bach oder im Sesselkreis in der Wiese

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Wanderung zum Ofnerboden - Ofneralm (1534 m)

Ofnerboden - OfneralmAusgangspunkt: Senningeralm
Gehzeit: 2 Stunden
Höhenunterschied: 726 m
Schwierigkeitsgrad und Ausrüstung: leichte Bergwanderung, feste Wanderschuhe, etwas Ausdauer erforderlich

Von der Senningeralm geht man taleinwärts. Im Bereich der Edelweißhütte stocken bachbegleitend Grauerlenbestände. An den Talhängen, besonders ostseitig, fallen bis zum Talschluss zahlreichen Lawinenstriche mit Grünerlen auf. Vor allem am westseitigen hang stockt auf lawinensicheren Rippen in den tiefer liegenden Bereichen Fichtenwald mit einem auffällig hohen Laubwaldanteil (vor allem Birke, Bergahorn sowie Grauerle, Eberesche). Zilpzalp, Buchfink, Mönchsgrasmücke, Gartengrasmücke, Zaunkönig und Hausrotschwanz sind am Weg nicht selten zu hören. An den steilen (West-)Hängen verteilen sich im weiteren Talverlauf mosaikartig verschiedene Pflanzengesellschaften: auf feuchten Hangbereichen Schluchtwald und Hochstaudenelemente (Waldgeißbart, Gelber Eisenhut, Perückenflockenblume, Platanenblättriger Hahnenfuß, Klettendistel und Alpenheckenrose, dazwischen Sträucher wie Voralpenweide, Roter Holunder), auf trockenen, südexponierten Felsrippen (vor allem der Ostseite) kleinräumig sogar Trockenstandorte mit Sebenbusch-Flecken, in den Blockschuttfluren und Felsen am Fuße der Westhänge erste Vorposten der alpinen Flora (z. B: Moossteinbrech, Rauer Steinbrech, Alpenaster).

Man wandert durch schöne Almweiden, auf denen vor allem im Talinneren immer wieder eindrucksvolle, alte Bergahorne dem Vieh als Schattenspender dienen. Innerhalb der Roßgrubalm dehnt sich bis an den Bergsturzriegel am Fuß des Ofnerboden-Bereiches ein bemerkenswerter Grauerlenwald aus.

Direkt vor dem Ofnerboden in ca. 1400 m Höhe liegt der Eingang zur steilen Steigklamm, wo sich auf den hohen unzugänglichen Felswänden die Geierschlafplätze befinden, in denen gelegentlich bis zu 20 Gänsegeier nächtigen (Kotspuren mit Roter Düngerflechte). Auch Turmfalken und zuweilen Steinadler kann man hier beobachten.

Der Ofnerboden (1464 m) ist mit seinem durch Bergstürze aufgestauten See, seiner Verlandungszone, den Bächen und dem historischen Bergsturz ein interessanter, vielfältiger Lebensraum. Besonders schöne ist hier auch die sich immer wieder dynamisch verändernde Bachlandschaft am Zufluss des Sees. Hier kann man sehr schön die Besiedlung junger Bachschotter mit Pionierpflanzen beobachten. An den Hängen gibt es hier auch bereits Murmeltiere. Im Ofnerboden-See sieht man im Sommer zahlreiche Kaulquappen des Grasfrosches und auch die Wasseramsel kann man hier gelegentlich beobachten.

Wenn man vom Ofnerboden dem Weg noch ein Stück aufwärts folgt, erreicht man bald die sehenswerte Ofneralm. Ihre Hütte fügt sich malerisch in die Bergsturzlandschaft ein. Um die Hütte gedeihen üppige Lägerfluren. Am Bach unterhalb der Hütte wachsen schöne Hochstaudenfluren mit Grauem Alpendost, Meisterwurz, Gelbem Eisenhut, Weißem Gerner. Am Gegenhang zeigen uns einige Fichten, Bergahorne  und Ebereschen, dass wir hier immer noch in der Waldstufe wären. Der Mensch hat hier jedoch den Wald zur Gewinnung von Weideflächen großflächig gerodet.
 
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