Wandern

Geniessen Sie die unberührte Natur in unserem wunderschönen Hollersbachtal. Bei uns haben Sie den optimalen Ausgangspunkt für Bergtouren, Spaziergänge und Tagesausflüge.

Einfach Abschalten und Kraft tanken !

Alm-Urlaub

  • Frühstück inmitten saftiger Almwiesen
  • Alm-Alltag erleben beim Melken, Mähen, Heuen, …
  • Gschmackiges Alm-Menü am Abend
  • Gemütliches Zusammensein am Kamin
  • Sonnenuntergang auf der Alm erleben

Seminare

  • Für kleinere Seminare bietet sich unsere separate Jägerstube
  • Für Naturfreunde haben wir eine schöne Terrasse mit Blick auf die Nationalpark- landschaft
  • Oder einmal ganz anders: Auf Baumstümpfen am Bach oder im Sesselkreis in der Wiese

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Wanderung von der Senningeralm zur Neuen Fuerther Huette (2201 m)

SeningeralmAusgangspunkt: Senningeralm (Taximöglichkeit bis zur Ofneralm)
Gehzeit: Bis zur neuen Fürther Hütte weitere 4 Stunden
Höhenunterschied: 1393 m
Schwierigkeitsgrad und Ausrüstung: leichte Bergwanderung, feste Bergschuhe und Ausdauer notwendig.

Von der Senningeralm taleinwärts kommt man zu einer Weggabelung und hält sich hier am Weg zur Neuen Fürther Hütte. Diese ist von hier aus schon sichtbar. Hier gedeihen schöne, nährstoffreiche Hochstaudenfluren mit Weißem Gerner, Alpendost, Meisterwurz und man kommt nun in die Kernzone des Nationalparks. Man hat hier auch einen schönen Ausblick auf einige Wasserfälle. Der schönste ist wohl der sogenannte Schleierfall, in dem der Seebach, vom Kratzenbergsee kommend, über die Steilstufe stürzt.

Bei der Talstation der Materialseilbahn endet der Fahrweg. Es beginnt ein serpentinenreicher Weg, der hinauf ins Weißenecktal führt. Man steigt durch feuchte Grünerlengebüsche und Hochstaudenfluren mit Alpendost, Gelbem und Blauem Eisenhut, Alpenmilchlattich und Kälberkropfarten. Auf überrieselten Felsflächen blühen z. B: Fetthennen- und Sternsteinbrech, Platanenblättriger Hahnenfuß, Zweiblütiges Veilchen u. a. Zumindest bei feuchtem Wetter ist in diesen Steilhängen der Alpensalamander und der Grasfrosch relativ auffällig. Auf einzelnen Wiesenpartien wachsen größere Bestände des Gefleckten Knabenkrautes.

An der Geländekante über dem Steilhang ergibt sich nun ein völlig anderes Bild: es breitet sich das glazial geformte Weißenecktal aus, mit den zwei übereinander gestaffelten Wannen des malerischen Vorder- und Hintermooses. Ersteres liegt einem von einer Kuppe aus gleichsam zu Füßen.

Das Vordermoos (1860 m) ist ein kostbares Niedermoor mit einer interessanten Moorflora und wunderschönen Bachmähdern. In einer knappen Stunde kann man von hier über den nördlichen Hangfuß das Hintermoos erreichen, das höchstgelegene Moor im Salzburger Teil des Nationalparks. Sowohl im Vorder- als auch im Hintermoos ist der Grasfrosch häufig. Die empfindlichen Moore bitte nicht betreten! Man würde dadurch ihre wertvolle Tier- und Pflanzenwelt rasch beeinträchtigen. Auch vom Rand aus kann man die Besonderheiten gut bestaunen.

Von der Talkante zum Vordermoos steigt man schließlich über die „Seeleiten“ wieder etwas steiler an und hat von einigen Stellen des Hanges einen beeindruckenden Blick auf die herrliche Moorlandschaft des Weißenecktals. Beim Anstieg geht man durch Bürstlingrasen, Zwergstrauchfluren (Besenheide, Zwergwacholder, Rauschbeere, Rostroter Alpenroste, Heidelbeere), Krummseggenrasen (Zwergprimel, Klebriger Primel), Windkanten (Gemsheide) und Schneetälchen (Kleine Soldanelle) und erreicht schließlich die Neue Fürther Hütte (2201 m). Von der Hütte weitet sich erneut der Blick in den prachtvollen Hochtrog des Krateznbergsees und auf die Berge um den Larnkogel.
Von der Neuen Fürther Hütte ist ein schöner Übergang zur Thüringerhütte im Habachtal möglich.
 
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